Sommerakademie für Kinder
Sommerakademie
Kreative Bildhauerei



Termine:
30. Mai bis 4. Juni 2010
sowie auf Anfrage



Tagesplan

Anfahrt/Lagepläne

Anmeldeformular
Du liebst das Basteln und Gestalten, Malen und Zeichnen und möchtest noch viel mehr ausprobieren? Die Gelegenheit hierzu findest du im Waldhaus, Schloss Wilhelmsthal. Eine Woche ist Zeit, um Skulpturen zu bauen, Schmuck zu gestalten, Objekte zu schaffen oder kleine verrückte Maschinen zu entwerfen. Alles aus Metall. Dazu werden wir Sägen, Biegen und Schneiden. Aber das Wichtigste: wir werden Löten und Schweißen. So wirst Du eine kleine Kunstschlosserin oder ein Schlosser sein. Nach einer Woche begrüßen wir die Eltern mit einer Ausstellung unserer Werke im Park. Natürlich wird auch die Freizeit nicht zu kurz kommen. Keine 10 Minuten zu Fuß und wir können in einem Waldsee baden. Mit Ritteressen und Eselreiten wird es nicht langweilig werden.

Exkursion: Je nach Möglichkeit werden Künstler in ihren Ateliers besucht oder zum Kurs eingeladen. Darüber hinaus werden Besuche im Museum oder in einer Galerie organisiert.

Dauer: 6 Tage mit 5 Übernachtungen
Teilnahmealter: 10 - 16 Jahre
Anzahl: maximal 12 Kinder

Teilnahmevoraussetzungen:
Interesse am Konstruieren und Basteln, gutes plastisch-räumliches Vorstellungsvermögen, physikalisches Verständnis, geschickter Umgang mit Werkzeugen.

Beschreibung:
Künstlerische Arbeit mit Metall steht im Vordergrund.
Daneben werden auch Druck, Aquarell und Zeichnen sowie Modellieren angeboten.
Das Atelier für Kunst und Kreativität, Waldhaus Schloss Wilhelmsthal bietet mit seiner Lage und seiner Einrichtung die idealen Voraussetzungen für eine kreative Sommerakademie für Kinder. Fast mitten im Wald gelegen, in einem heute 8 Einwohner zählenden Ort, der einst berühmt war für sein Schloss, dem Sommersitz des Fürstenhauses Sachsen-Weimar. Die Lehrer und Kinder sind in liebevoll gestalteten 2- und 3-Bett Zimmern untergebracht.

Ziel der Sommerakademie ist es, besonders begabten Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten im künstlerischen und plastischen Gestalten zu fördern und weiter zu entwickeln. Der Schwerpunkt wird auf dem plastischen Gestalten in Metall liegen. Daneben wird es Modellieren in Ton und Aquarellmalen geben. Neben diesen Schwerpunkt wird ab 2007 auch die Techniken Buchdruck (Holzschnitt) und Fotografie (digital und analog) angeboten.

Metall erlaubt jede Korrektur!
Metall als Material für Gestaltung spielt eine besondere Rolle. Die Materialien Ton und Holz sind meist aus dem Schulunterricht gut bekannt. Der Stahl, Grundwerkstoff unserer technischen mobilen Gesellschaft, ist den Kindern oft noch sehr fremd. Einführende Kenntnisse im Bereich der Metallbearbeitung werden im Seminar vermittelt. Die Kinder werden Metall nicht nur sägen und biegen, die unterschiedlichen Metalle von einander unterscheiden können, sondern auch die wichtigsten Verbindungstechniken, das Löten und Schweißen erlernen. Der Aufwand Metall als Werkstoff zu gebrauchen, wird gerechtfertigt durch die besondere pädagogische Bedeutung des Materials. Wie in der Überschrift formuliert, kann am Objekt jederzeit Alles geändert werden. So wird ein Arbeitsprozess begonnen, der erlaubt langsam das Objekt oder die Skulptur zu entwickeln. Den Begriff "Fehler" können wir streichen, sie können nicht gemacht werden.

Über die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten hinaus wird sehr viel Wert darauf gelegt, Einsicht in komplexe Zusammenhänge zu fördern, die konstruktive Kompetenz der Kinder zu stärken.

Zu diesem Zwecke werden den Kindern nicht nur Aufgaben gestellt, sich mit Proportion und Haltung einer aus Stahlrohr zu gestaltenden Figur zu beschäftigen, sondern beim Bauen "fantastischer Maschinen" werden auch Fragen Beispielsweise der Umsetzung von Rotation in alternierende Bewegung oder das Zusammenwirken verschieden langer Hebel untersucht.

Das Gestalten von Schmuck dient dazu, tiefere Einblicke in die Beschaffenheit der unterschiedlichen Metalle zu gewinnen und die für diese Metalle und Gestaltung geeignetste Verarbeitungs- und Verbindungsweise zu finden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Arbeitsergebnisse im Bereich Schmuck selber in einem Fotoshooting präsentieren.

Das gemeinsame Kochen an den Abenden geht über das übliche Zusammenrühren von Spaghettisaucen hinaus. Die Kultur des Essens, an einer liebevoll gedeckten Tafel, jeden Tag unter ein neues Motto gestellt, soll den Kindern ein anderes Verhalten und andere Kommunikationsweisen ermöglichen.

Gearbeitet wird in den Vormittagsstunden und zwei Stunden nach dem Mittagessen. Es steht eine gut ausgerüstete Werkstatt zur Verfügung, deren Charakter dem eines Künstlerateliers entspricht und nicht den Eindruck einer Schul- bzw. Lehrwerkstatt erweckt. Die knappe Anzahl der Arbeitsplätze soll sowohl die Zusammenarbeit in den Teams fördern als auch einen unnötigen Aktionismus verhindern. Im Erfinderzimmer liegen immer die Zeichnungen und Entwürfe der Kinder offen, so dass jeder Zeit wieder auf diese Bezug genommen und weiter geplant werden kann.

Ausflüge und eine Exkursion bereichern das Programm. Die Exkursion wird so gewählt werden, dass die von den Kindern aufgegriffene Thematik vertieft werden kann. Thüringen bietet hierfür eine große Auswahl an Möglichkeiten.


Infos über die Sommerakademie findet ihr auch auf der Seite des Waldhauses und der Kinder- und Jugendkunstschule Eisenach/Wilhelmsthal e.V.

















Die Kinder- und Jugendkunstschule ist für alle Kinder leicht zu erreichen. Ist erst einmal der Zug in Eisenach oder Bad Salzungen eingetroffen, fährt häufig ein Bus. Hier die Fahrpläne
Wer mit dem Auto kommt findet hier eine Anfahrtsbeschreibung mit Lageplänen
Termine